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Pflegegrade 1,2,3,4 & 5 – die neuen Pflegestufen 2017

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Es wird schon lange kritisiert, dass die bis Ende 2016 gültigen Pflegeleistungen nicht gerecht an die Bedürfnisse Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz, also insbesondere Menschen mit Demenz, angepasst sind. Das soll sich mit der Pflegestufen-Reform 2017 ändern. Es wird einen neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit geben, der geistige Erkrankungen mehr in den Vordergrund rückt: Die Pflegegrade.

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Die 4 besten Apps für Pflegende

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Im Pflegealltag gibt es ständig Situationen, in denen so manche kleine Hilfe angebracht wäre. Es gibt viele verschiedene Apps, die dir in dieser Lage hilfreich sein können. Wir haben die unterschiedlichen Anwendungen für Smartphones durchforstet und die vier bzw. fünf besten Apps für Pflegende für dich zusammengestellt. So kannst du auch unterwegs mit deinem Smartphone auf ein paar nützliche Helferchen zurückgreifen.

#1 Wheelmap

Die Wheelmap ist eine interaktive Karte für Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter. Denn diese Karte zeigt Orte nach ihrer Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer an. Kommen sie problemlos in dieses Café? Ist an diesem Bahnhof ein Aufzug vorhanden? Muss bei dieser Bank eine Stufe überwunden werden, um an den Geldautomaten zu kommen? Mit Hilfe von Markierungen in Ampelfarben können Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter ganz schnell sehen, ob die Orte in ihrer Umgebung rollstuhlgerecht ausgebaut sind. Ein weiteres Plus: Du kannst selbst Orte in deiner Umgebung markieren, sodass auch andere Nutzer der App von deinem Wissen profitieren.

Wheelmap Screenshots

In unserem ausführlichen Artikel über die Wheelmap erfährst du alles über die weiteren tollen Funktionen dieser App.

Die Wheelmap App ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich und kostenlos.

#2 FlexR Schichtplaner

Der FlexR Schichtplaner bietet dir alle Möglichkeiten, um einen ausführlichen individuellen Schichtplan zu erstellen. Diese App ist besonders für Menschen gedacht, die in wechselnden Schichten arbeiten, und gibt mit ihren Funktionen einen Überblick über anstehende und vergangene Arbeitszeiten. Nachdem die Schichten eingegeben wurden, berechnet die App die geleisteten Stunden. Der FlexR Schichtplaner kann auch mit dem Kalender auf dem Smartphone synchronisiert werden, sodass die doppelte Eingabe der Dienstzeiten entfällt.

FlexR Schichtplaner Screenshot

Der FlexR Schichtplaner kostet ca. 3€ und ist für Apple iOs und für Android erhältlich.

#3 Arznei aktuell

Die App “Arznei aktuell” bietet alle gängigen Informationen zu verschiedenen Arzneimitteln. Auch wenn Pflegende die Arzneimittel, die sie ihren Patienten verabreichen, im Normalfall kennen, kann diese App hilfreiche zusätzliche Informationen geben. Indikation, Nebenwirkungen und Warnhinweise können schnell und unkompliziert abgerufen werden. Auch Kontraindikationen können für Pflegende von Bedeutung sein. Daneben finden sich auch allgemeine Informationen wie Wirkstoff, Hersteller sowie Größe und Preis der Packungen in der App. Außerdem ist eine ATC-/ICD-10-Suchfunktion mit von der Partie.

Arznei Aktuell Screenshot

Die Software ist jederzeit einsetzbar, auch offline. Sie ist kostenlos und steht sowohl für iOS als auch für Android zur Verfügung.

#4 Ärzteblatt

Das Deutsche Ärzteblatt informiert umfassend über die aktuellen Neuigkeiten rund ums Thema Medizin. Auch Pflegekräfte werden hier fündig, denn in der Rubrik Pflege finden sich alle Nachrichten zum Thema. Besonders Pflegende, die sich für politische Vorgänge in der Pflege interessieren, sind mit der Ärzteblatt App gut bedient.

Ärzteblatt Screenshot

Sie ist kostenlos erhältlich und zwar für Apple iOs und für Android.

Update: #5 I care WISSEN TO GO

Die praktische App des Georg Thieme Verlags hält dich bei deiner Pflegeausbildung auf Trab. Durch kompaktes Wissen aus den drei “I care”-Büchern kannst du für deine Ausbildung lernen, wann und wo du willst. Und da die App kostenlos ist, gibt es noch nicht einmal einen Haken.

I care Screenshot

Du findest sie sowohl für Apple iOs als auch für Android.

Kennst du weitere hilfreiche Apps für Pflegekräfte? Benutzt du selbst diese oder andere Apps? Lass es uns wissen!

Der KAI 2016 war ein Kracher!

Jedermann-Stand auf dem KAI 2016

Das war’s für dieses Jahr, der KAI ist vorbei – und er war ein voller Erfolg! Die Erschöpfung hat sich bei allen Beteiligten breit gemacht, aber es ist eine glückliche Erschöpfung: Eine wohlverdiente Erschöpfung nach vollbrachter Tat.

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Tracheostoma, Trachealkanüle & Blockung – Was hat das alles zu bedeuten?

Trachealkanuele blockbar

Die Pflege und Versorgung beatmungspflichtiger Patienten ist eine verantwortungsvolle Aufgabe – nichts Geringeres als das Leben des Patienten hängt davon ab. Neben der richtigen Handhabung der Beatmungsgeräte spielen viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle.
 Der folgende Text liefert einen kurzen Überblick über die Situation tracheotomierter Patienten – hilfreich für Angehörige und Pflegekräfte in der Intensivpflege. Die Inhalte orientieren sich an dem Buch: „Die Therapie des Facio-Oralen Trakts (F.O.T.T. nach Kay Combes)“ von Ricki Nusser-Müller-Busch.

Hier finden Sie zusätzlich einen Beitrag zum Sekretmanagement bei tracheotomierten Betroffenen.
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Undine-Syndrom: Möglichkeiten der Beatmung

Bei Menschen, die an der seltenen, angeborenen Krankheit Undine-Syndrom erkrankt sind, findet auf Grund eines Gendefektes – neben anderen Symptomen – keine Reaktion durch eine adäquate Spontanatmung auf einen CO2-Überschuss, also keine autonome Atmungskontrolle, statt.
Das heißt, dass vor allem während des Schlafs, vereinzelt auch im Wachzustand, die Atmung aussetzt (Hypoventilation). Deshalb müssen am Undine-Syndrom erkrankte Menschen vor allem nachts, jedoch manchmal auch tagsüber beatmet werden.

Der folgende Beitrag soll einen Überblick darüber geben, welche Beatmungsmöglichkeiten sich anbieten und welche Vor-und Nachteile sich durch diese Beatmungsmöglichkeiten ergeben.
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Mirco Mengels Weiterbildung zum Atmungstherapeut

Atmungstherapeut Mirco Mengel

In der Beatmungsmedizin, in der Intensivpflege sowie in anderen atmungs- und beatmungsrelevanten Fachbereichen kann ein Atmungstherapeut die Verbindung zwischen Ärzten, Pflegekräften sowie Therapeuten schaffen, um eine einheitliche Versorgung des Patienten zu sichern. Mirco Mengel hat sich für die Weiterbildung zum Atmungstherapeuten entschieden. Die Hintergründe erklärt er euch in diesem Beitrag. weiterlesen…

Pflegestärkungsgesetz 3 (PSG III) im Überblick

Pflegestärkungsgesetz 3 (PSG III)

Am 28. Juni 2016 wurde ein weiteres Pflegestärkungsgesetz vom Bundeskabinett beschlossen: Das Pflegestärkungsgesetz 3. Dieses Gesetz versteht sich als Zusatz zum Pflegestärkungsgesetz 2, das unter anderem die Einführung der Pflegegrade Anfang 2017 vorsieht.

Das neue Pflegestärkungsgesetz 3 hat die Verbesserung der Pflege (der Pflegequalität und der Versorgung) auf kommunaler Ebene in ganz Deutschland zum Ziel.

Hier erfahren Sie alles über das neue PSG. Den Beitrag halten wir für Sie immer aktuell, sodass Sie die neusten Änderungen zeitnah zur Hand haben.
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Weiterbildung zur Hygienebeauftragten

Annika Söhnel Weiterbildung

Ein Interview mit Annika Söhnel

Hygiene ist ein zentrales Thema in der Pflege. Durch mangelnde Hygiene können Gefahren für Pflegende, Angehörige und auch für Patienten entstehen. Annika Söhnel, die als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Hospiz der Jedermann Gruppe arbeitet, macht eine Weiterbildung zur Hygienebeauftragten. Wir haben ihr Fragen über das Wie, das Was und das Warum ihrer Weiterbildung gestellt.
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Eine Jedermännin bei “The Biggest Loser” – Interview mit Sina Schmidt

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Sina, die als Krankenschwester in Brandenburg an der Havel bei der Jedermann Gruppe arbeitet, hat sich in der diesjährigen Staffel von “The Biggest Loser” bis zum Finale durchgeschlagen! Wir finden, dass das eine außergewöhnliche Leistung ist – deswegen wollten wir unbedingt mehr darüber wissen. Also haben wir sie zu ihren Erfahrungen vor und hinter der Kamera befragt. Und hier gibt’s die Antworten!
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Zusätzliche Betreuungsleistungen nach §45b SGB XI – ein Interview mit Anja Franken

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Das Angebot der zusätzlichen Betreuungsleistungen der Jedermann Gruppe nach §45b SGB XI

Für Pflegebedürftige gestaltet sich der Alltag oft einsam, da die Menschen in ihrem Umfeld weiter ihrem Leben nachgehen, während sie selbst dazu nicht mehr die Möglichkeit haben. Umso wichtiger ist es, diesen Menschen dabei zu helfen, sich weiterhin in die Gesellschaft zu integrieren. Aus diesem Grund bietet die Jedermann Gruppe zusätzliche Betreuungsleistungen an, die genau das zum Ziel haben.

Die zusätzlichen Betreuungsleistungen können von jedem Menschen in Anspruch genommen werden, der unter §45b des SGB XI fällt. Der Paragraph gilt für alle Menschen ab Pflegestufe 0, auch ohne eingeschränkte Alltagskompetenz. Er gestattet neben der Einzelbetreuung auch eine Gruppenbetreuung und verschiedene andere Leistungen, die in Anspruch genommen werden können.
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Alles über Pflegestufe 0, 1, 2 & 3 (Stand: 2016)

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Begriffserklärung

Pflegebedürftige Menschen benötigen im Alltag Unterstützung von Pflegekräften, zum Beispiel bei der Körperpflege oder bei Besorgungen und Einkäufen. Die Leistungen und finanziellen Ansprüche der Patienten mit Pflegebedürftigkeit sind dabei von der jeweiligen Pflegestufe abhängig. Es gibt sie in den Abstufungen 1, 2 und 3 sowie 0. Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) schätzt ein, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und welche der Pflegestufen zutreffend ist.
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Beatmung und Inklusion – darauf solltest du achten

Beatmung und Inklusion
“Beatmet zu werden ist für viele die Horrorvision schlechthin”

So leitet die Beatmungspatientin Conny Pabst ihre Homepage ein. Das versteht man, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Wahrscheinlich will sich keiner vorstellen, wie es ist, beatmet werden zu müssen und Intensivpflege zu benötigen. Trotzdem oder gerade deshalb sollte man sich die Frage stellen, was es denn eigentlich ist, wovor man Angst hat.

Das hilft einem dabei, Menschen, die beatmet werden müssen, besser zu verstehen und so mit ihnen umzugehen, dass sie weiterhin in bestmöglicher Weise am Leben teilnehmen können.
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Altenpfleger-Ausbildung: Etwas Besonderes zu unserer Gesellschaft beitragen

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Ein Interview mit Kenneth, unserem Azubi in der examinierten Altenpfleger-Ausbildung

Schule – und dann? Für viele Jugendliche ist das eine wirklich schwere Frage. Was entspricht meinen Stärken, macht Spaß und ist in zehn Jahren immer noch ein wichtiger Beruf? Auch Kenneth wusste erst einmal nicht, wohin die Reise gehen sollte. Jetzt ist er einer von acht Azubis bei der Jedermann Gruppe – und macht eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger.

Damit liegt der 19-Jährige voll im Trend: Die Zahl der Beschäftigten in der Altenpflege hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt, rund 194.000 Altenpflegerinnen und Altenpfleger sind zur Zeit beschäftigt. Männer findet man in diesem Bereich allerdings eher wenige – deswegen ist Kenneths Weg doch nicht ganz so gewöhnlich. Wir haben ihn zu seiner Ausbildung und seiner Berufswahl interviewt.
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Alles über Verhinderungspflege

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Was ist Verhinderungspflege?

Die Verhinderungspflege ist die Vertretung einer privaten Pflegeperson in der häuslichen Pflege, wenn diese vorübergehend ausfällt. Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten der Ersatzpflege. Sie kann für maximal 42 Tage, also sechs Wochen, im Jahr in Anspruch genommen werden. Bevor diese Art der Pflege beantragt wird, muss die Pflegekraft die pflegebedürftige Person mindestens sechs Monate lang in ihrer häuslichen Umgebung versorgt haben. Die Verhinderungspflege kann von einer erwerbsmäßig tätigen Pflegeperson übernommen werden, die mit dem Pflegebedürftigen nicht bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert ist. Auch Nachbarn oder Bekannte können die Aufgabe übernehmen.
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25 Jahre Pflege mit Herz

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Die Jedermann Gruppe hat Geburtstag! Und es ist kaum zu glauben, dass einer der größten Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel vor 25 Jahren als 5-Mann-Unternehmen startete. Aus der “Hauskrankenpflege für Jedermann” ist ein großes Pflegenetzwerk geworden. Zwei von den ganz alten Hasen sind Katrin Gutschmidt und Uwe Szelong. Die Pflegedienstleiterin des Hospiz und der Teamleiter der Ambulanz arbeiten bereits seit 1992 und 1996 bei der Jedermann Gruppe. Gemeinsam mit ihnen schauen wir mal, was sich alles verändert hat im letzten Vierteljahrhundert.
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