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Der Verein

Interview mit Cornelia Böttcher

Cornelia Böttcher

Bereits seit einigen Monaten ist Cornelia Böttcher die neue Personalleiterin der Jedermann Gruppe.
Die Jederzeit sprach mit ihr über die ersten Monate, ihre große Verantwortung für jeden einzelnen Mitarbeiter und den Wert guten Personals.

Jederzeit: Frau Böttcher, haben Sie bereits vorher erste Erfahrungen im Bereich der Personalleitung gemacht?

Cornelia Böttcher: Ja, ich habe früher schon einmal fünf Jahre lang in diesem Bereich gearbeitet. Die dabei gewonnenen Erfahrungen machten mir den Einstieg etwas leichter.
Als mich dann Herr Rohde im Sommer fragte, ob ich die Personalleitung übernehmen möchte, sagte ich spontan zu.

Was ist für die Position des Personalleiters für Sie am wichtigsten?

Wichtig sind aus meiner Sicht die Erfahrungen, die ich in meiner langjährigen Tätigkeit im ambulanten Dienst, in der Tagespflege, im betreuten Wohnen und in der Kurzzeitpflege der Jedermann Gruppe gesammelt habe. Ich kenne die Licht- und Schattenseiten des Pflegeberufs.
Die Aufregung am ersten Arbeitstag, die Freude als ich meinen Arbeitsvertrag bei Jedermann unterschrieb, aber auch die Sorge, Schichtdienst und Familie unter einen Hut zu bekommen und die Last der hohen Verantwortung gegenüber dem Patienten. All diese Erfahrungen habe auch ich gemacht.
Deshalb denke ich, dass ich unseren Mitarbeitern nützliche Erfahrungen aus meiner langen Laufbahn in der Pflege an die Hand geben und sie auch wirksam unterstützen und beraten kann.

Wie sah die erste Zeit als neue Personalleiterin aus? Eine große Umstellung?

Als ich Anfang September mein Büro in der Bauhofstraße bezog, ahnte ich selbst noch nicht, was da so alles auf mich zukommen würde. Bei über 260 Mitarbeitern gibt es viel Gesprächs- und Abstimmungsbedarf.
Natürlich bedeutet das Wachstum der Jedermann Gruppe auch regelmäßigen Personalzuwachs. Da sind in der Woche durchschnittlich 15 bis 20 Bewerber- und Mitarbeitergespräche zu führen, eine Menge Papierkram ist zu erledigen, Kontakte mit anderen Einrichtungen z.B. der ARGE und der BAS zu pflegen. Außerdem habe ich die Aufgaben aus dem Bereich des betreuten Wohnens wie bisher behalten.

Abschließend möchte ich noch einige Sätze an unsere Mitarbeiter richten:
SIE sind das Wertvollste, was die Jedermann Gruppe hat!

Die Mitarbeiter der Jedermann Gruppe bringen Fachlichkeit, Sozialkompetenz und Verständnis mit, ohne diese Eigenschaften und Euer Engagement könnte die Jedermann Gruppe nicht so erfolgreich sein.
Ich sehe es als hohe Verantwortung an, die berufliche Entwicklung der einzelnen Mitarbeiter und somit auch der jeweiligen Tätigkeitsfelder zu fördern und zu unterstützen.

Daher wünsche ich allen Jedermännern und Jederfrauen viel Gesundheit, persönliches Glück und viel Freude an der Arbeit.

Frau Böttcher, vielen Dank für das Gespräch!