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Das stationäre Hospiz Brandenburg an der Havel

Neues vom SAPV

Die Köpfe Frank Heinrich und Hartmut Jäckel

Jedermann koordiniert das ambulante PalliatIv-Team im Havelland.

Seit Anfang August gibt es jetzt auch im Havelland ein Palliativ-Team, das unheilbar kranke Menschen zu Hause bis zu ihrem Tod betreut. Kooperationspartner und Lenker ist unser Palliativ-Care-Team Brandenburg/Havel. Durch den neuen Stützpunkt ist es gelungen, die Palliativversorgung im Landkreis Havelland flächendeckend abzusichern.

Dafür verantwortlich ist auch Hartmut Jäckel, der das Palliativ-Team in Zusammenarbeit mit Frank Heinrich, dem Palliativmediziner der Havelland-Kliniken GmbH, koordiniert. Dem Team selbst gehören weiterhin noch vier speziell ausgebildete Mediziner der Havelland-Kliniken, niedergelassene Ärzte sowie zwölf speziell geschulte Pflegekräfte an.

Frank Heinrich erklärt: "Es geht darum, ein möglichst normales Sterben zu ermöglichen, ohne dass die Menschen in ein Krankenhaus müssen". Und Hartmut Jäckel ergänzt: "Das Havelland-Team wird auch einen Teil von Potsdam-Mittelmark versorgen, so dass wir von rund 250.000 Einwohnern ausgehen. Etwa 200 bis 250 Patienten pro Jahr würden für diese ambulante Palliativversorgung in Frage kommen".

Ein Gutachten der Medizinischen Hochschule Hannover empfiehlt der Brandenburger Landesregierung, zwölf Palliativ-Stützpunkte zu errichten. Bisher gibt es sie in den Regionen Neuruppin, Brandenburg/Havel, Bad Saarow, Luckenwalde, Frankfurt und Cottbus. Und seit Kurzem auch im Havelland. Der Ausgangspunkt für diese Entwicklung war, wie Hartmut Jäckel sagt, dass "70 Prozent der betroffenen Menschen lieber zu Hause sterben wollten, es aber in der Realität nur etwa 30 Prozent tun konnten, weil sie vorher in eine Klinik oder in eine Pflegeeinrichtung gehen mussten."