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Die Jubiläumsfeier

Mit einer feierlichen Veranstaltung im Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses hat die ehemalige Hauskrankenpflege für Jedermann ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert und offiziell den Namenswechsel vollzogen. Aus Hauskrankenpflege für Jedermann wurde die Jedermann Gruppe.

Sowie der Firmenname, ist auch das Logo, das von der Medienagentur Clear Canvas entworfen wurde, rundum erneuert. Clear Canvas ist auch für das Layout der Jederzeit verantwortlich. Das neue Emblem veranschaulicht das rasante Wachstum der Jedermann Gruppe in den vergangenen Jahren und zeigt, wie vielfältig das Unternehmen mittlerweile aufgestellt ist. Geschäftsführer Sven Rohde berichtet: “Es gibt im Land Brandenburg keinen konsequent ambulant ausgerichteten Pflegedienst unserer Größenordnung, welcher diese Bandbreite an fachpflegerischen Spezialdienstleistungen anbietet.” Deshalb wurde es Zeit für einen modernen, der Unternehmensgröße angepassten Namen, der zum Vereinsjubiläum, am 21. Januar, feierlich präsentiert wurde.

200 Mitarbeiter und Gäste fanden sich zu diesem Anlass im Rolandsaal ein. “Ich kann Kanzler”-Gewinner Jacob Schrot führte durch das Programm, das vom Brandenburger Streichquartett musikalisch umrahmt wurde. Unter den Gästen waren, neben zahlreichen Mitarbeitern, Eva-Christa Rohde, eine der Gründerinnen der Hauskrankenpflege, WOBRA-Geschäftsführer Klaus Deschner und die Brandenburger Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann.

Als erster Redner trat Harmut Jäckel, Vorstandsvorsitzender des Hospizes, auf das Podium. Er bedankte sich bei den Gründern dafür, “dass sie den Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt haben.” An Sven Rohde gerichtet fügte Jäckel schmunzelnd hinzu: “Das Wort “Projekt” konnten wir manchmal schon nicht mehr hören, aber es waren genau diese Projekte, die uns immer weiter voran gebracht haben.” Dietlind Tiemann sprach ein “riesen Kompliment” an alle Mitarbeiter aus. “Man sieht, dass Sie sich voll mit ihrer Aufgabe, rund um die Uhr für die Menschen da zu sein, identifizieren. Machen Sie weiter so!”

Eva-Christa Rohde berichtete von den Anfängen des Unternehmens. Die Satzung, die übrigens noch heute Bestand hat, wurde mithilfe einer alten Reiseschreibmaschine im Wohnzimmer einer Mitarbeiterin abgetippt. Zu dem Zeitpunkt, als das Dachgeschoss in der Bauhofstraße 52 bezogen wurde, “lagen dort oben überall noch Blätter und Steine herum, neben denen wir unseren Arbeitsplatz hatten.”, berichtet sie. Auch die Fortbewegungsmöglichkeiten waren damals stark eingeschränkt. “Eine Schwester fuhr an einem Tag mal insgesamt 75 km mit dem Fahrrad.”, so Eva-Christa Rohde. Nichtsdestotrotz wären es ihre aufregendsten Jahre gewesen.

Schließlich trat ein sichtlich stolzer und bewegter Sven Rohde auf die Bühne. “Ich habe dieses Lob nicht verdient. Auch unser neuer Name ist nicht das Entscheidende. Entscheidend sind unsere Mitarbeiter, sie machen den Unterschied aus. Es sind Kollegen, die sich weiterbilden und weiterentwickeln wollen. Ihnen und uns geht es um Werte. Es ist etwas anderes ein Kaufhaus aufzubauen, als ältere Menschen, Pflegebedürftige und Kinder zu betreuen und zu unterstützen.” Gleichzeitig gab Rohde einen Ausblick in die Zukunft der Jedermann Gruppe: “Wir müssen uns weiter als attraktives Unternehmen positionieren und die demographischen Veränderungen mit Ideen untersetzen”. Als Beispiel sei hier die demnächst entstehende Jedermann-Akademie am Hauptbahnhof mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten genannt. Rohde weiter: “Aus einem 5 Mann Boot ist ein über 200 Mann starkes Schiff geworden. Gemeinsam segeln wir unseren Träumen entgegen, um sie zu verwirklichen.”

Ein Hinweis der Redaktion: Diese Webseite wurde im Zuge der neuen Logo- und Namensgebung ebenfalls überarbeitet. Auch dafür war Clear Canvas verantwortlich.
Und für alle, die es noch nicht gesehen haben. Vor der Zentrale in der Bauhofstraße befindet sich jetzt ein großes Schild, das den neuen Namen verkündet. Außerdem wurden großflächige Werbeplakate in der Stadt angebracht.