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Gedankenrückblick von Dr. Günter Schrot

Dr. Günther Schrot

Die außerklinische Versorgung von Menschen mit gestörten Vitalfunktionen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Da sich diese Möglichkeit überhaupt erst in den letzten Jahren, aufgrund des medizinischen Fortschritts, aufgetan hat und dies ein junges Arbeitsfeld ist, kommt es auf Gedankenaustausch, Bildung und Praxisnähe besonders an.

Das ist uns mit dem KAI 2011 gut gelungen. Wir ermöglichen damit vielen Berufsgruppen, sich über die Anliegen der Intensivversorgung zu informieren, untereinander in Kontakt zu treten und ein ganzes Stück über den Tellerrand zu blicken. Jeder Teilnehmer konnte neue Erfahrungen, Hinweise und Wissen für seine unmittelbare, tägliche Arbeit gewinnen. Wache Mitarbeiter, die ihren Fall gut kennen und immer ein Stück vorausdenken wollen, waren die gut erreichte Zielgruppe. Es ist ausdrücklich gewünscht, sich zum KAI 2012 mit einem eigenen Beitrag als Referent zu bewerben.
Mit steigenden Fallzahlen werden sich auch die Hausärzte in zunehmendem Maße für den Kongress interessieren, sodass auch im nächsten Jahr hierzu wieder Angebote folgen werden.

Auch den diesjährigen Referenten war die Freude anzusehen, vor solch einem großen Publikum zu sprechen und rege Diskussionsteilnehmer zu haben.
Eine ausgebuchte Industrieausstellung ist durchaus keine Normalität und wenn dann noch durchweg „große Ergebniszufriedenheit“ gezeigt wird, sind wir im Konzept bestätigt.

Das von der Jedermann Gruppe praktizierte Versorgungsmodell ist außerordentlich erfolgreich und durch reduzierte Krankenhauseinweisungen charakterisiert. Es findet großes Interesse am Runden Tisch außerklinische Beatmung Berlin-Brandenburg. Auch aus den alten Bundesländern liegen hierzu Anfragen vor. Der Hospitationsanteil in Weaningzentren oder auf Beatmungsstationen sollte noch mehr Platz einnehmen.

Die letzten beiden Monate vor dem Kongress waren von intensiver Arbeit gekennzeichnet, aber es hat auch großen Spaß gemacht, das Projekt zum Erfolg zu führen. Absolut angenehm und zielführend war die Zusammenarbeit mit Marlene Riedl. Natürlich auch besten Dank an den Geschäftsführer Herrn Rohde, der mit uns überlassener Handlungsfreiheit die Türen für das Gelingen weit geöffnet hat. Wir blicken voran. Vielleicht umfasst der KAI 2012 einen halben Tag mehr.

Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen wieder dabei sein werden.
Dr. Günter Schrot