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Interview mit David – Nach der Ausbildung zur Jedermann Gruppe

spindler

Neue Kolleg_innen sind in der Intensivpflege der Jedermann Gruppe immer herzlich willkommen. Um euch einen Einblick in unser Unternehmen zu geben, haben wir David Spindler über seinen Einstieg in die Jedermann Gruppe und seine Arbeit in der Intensivpflege-WG befragt. Er ist direkt nach der Ausbildung zu uns gestoßen und erzählt von seiner Berufswahl, anfänglichen Herausforderungen und seinen schnellen Fortschritten im Unternehmen.

David, du bist gleich nach der Ausbildung zum examinierten Altenpfleger zur Jedermann Gruppe gestoßen. Was hat dich zu dieser Ausbildung bewegt? War es schon immer dein Wunsch, im sozialen und pflegerischen Bereich zu arbeiten?

Ich muss leider gestehen, dass ich mich während und nach meiner Schulzeit noch nicht richtig festlegen konnte, welchen Berufszweig ich später ausüben wollte. Also kam es mir nur recht, dass ich damals gleich in den Zivildienst einberufen wurde. Diesen leistete ich in einem kleinen Seniorenheim ab, wo ich diverse Eindrücke vom Pflegeberuf bekam. Die Zeit brachte mir sehr viel Freude und Spaß, sodass ich mich dann dazu entschloss, diesen Beruf weiter ausüben zu wollen.

Wie hast du den Bewerbungsprozess empfunden? Kannst du neuen Absolventen diesbezüglich einen Rat geben?

Ich habe mich nach der Ausbildung auf Empfehlung eines Bekannten bei der Jedermann Gruppe beworben. Nachdem ich die Bewerbungsmappe eingeschickt hatte, erhielt ich innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Einladung von der Jedermann Gruppe zu einem persönlichen Gespräch. Es ging damals alles recht schnell und unspektakulär.

Ich kann jedem empfehlen, sich die Webseite der Jedermann Gruppe anzuschauen. Dort findet man viele wichtige Informationen, zum Beispiel welche Dienstleistungen das Unternehmen anbietet und an welchen Orten diese angeboten werden. Im Karrierebereich findet man auch die Bewerbungskriterien und vieles mehr.

Du bist direkt in die ambulante Intensivpflege gegangen. Wie kam es dazu? Waren besondere Weiterbildungen für den Einstieg nötig?

Im Zeitraum, als ich mich bei der Jedermann Gruppe bewarb, gab es wenige freie Stellen zu besetzen. So wurde mir erst angeboten, in einigen Bereichen vereinzelt Einblicke zu sammeln, was ich damals auch machte. Unter anderem landete ich auch in der Intensivpflege-WG. Dort bekam ich erste Einblicke von der damaligen WG-Leiterin und heutigen stellvertretenden Leiterin der Kinderintensivpflege Jana Neubauer aufgezeigt. Für mich als gelernter Altenpfleger ist die Intensivpflege Neuland gewesen. Ich fand diese Thematik sehr spannend und interessant, woraufhin ich den Bereich der ambulanten Pflege bevorzugte. Einige Tage später konnte ich dann den Arbeitsvertrag unterschreiben. Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen waren dazu nicht notwendig.

Wie hast du die ersten Wochen im Unternehmen erlebt?

Die ersten zwei Wochen wurde ich in der Intensivpflege-WG eingearbeitet. Natürlich machte ich mir Gedanken, wie man dort aufgenommen wird. Fühlt man sich eher als Last oder wird man direkt ins Geschehen miteinbezogen? Es ist aber normal, sich Gedanken zu machen, wenn man irgendwo neu ist. Ich wurde jedenfalls gut von den Mitarbeitern der WG aufgenommen. Man kam schnell mit ihnen ins Gespräch und man konnte sie mit reichlich Fragen “löchern“. Des weiteren wurden mir der gesamte Tagesablauf und die ersten Grundkenntnisse der Intensivpflege übermittelt: Absaugen, Wechsel der Trachealkanüle, Beatmungsgeräte und deren Parameter etc.

Man hat ja meistens bestimmte Erwartungen an den Berufseinstieg. Konnten deine Erwartungen erfüllt werden?

Natürlich machte ich mir vorher Gedanken, wie ich im neuen Arbeitsumfeld aufgenommen werde. Ich hatte speziell die Hoffnung, dass mich die Mitarbeiter der WG sofort mit ins Tagesgeschehen einbeziehen und ich mich nicht überflüssig oder sogar lästig fühle. Letztendlich waren meine Sorgen unbegründet. Ich bin gut aufgenommen und eingearbeitet worden.

Was macht dir in deinem Beruf besonders Spaß? Gibt es ein Erlebnis, das du mit uns teilen möchtest?

Mir gefällt einfach das Gesamtbild des Pflegeberufs. Die Mischung macht diesen Beruf für mich so interessant. Speziell die Versorgung der Klienten, die Behandlungspflege, die Kommunikation mit den Klienten und Angehörigen. Es kommt natürlich auch viel Wertschätzung zurück. Da hört man dann zum Beispiel den Spruch „Oh, die Sonne geht auf!“, wenn man das Zimmer betritt.

Hast du besondere Wünsche für die Zukunft?

Beruflich läuft es schon sehr gut. Seit diesem Februar fülle ich die Stelle als Bereichsleiter mit Option auf die Regionalleitung aus. Ich hoffe natürlich, dass ich den Anforderungen gerecht werde und ihnen gewachsen bin.

Was kannst du Absolventen mit auf den Weg geben, die ebenfalls nach der Ausbildung in der ambulanten Intensivpflege arbeiten möchten?

Man sollte vorweg keine Panik haben und ganz ruhig an die Thematik herangehen. Es wird am Anfang natürlich für den ein oder anderen etwas viel sein. Aber man sollte sich davon nicht entmutigen lassen und sich nach und nach das Wissen aneignen.

Vielen Dank für das Interview, David!

Für alle von euch, die nach ihrer Ausbildung die Teams der Jedermann Gruppe ebenfalls verstärken wollen, haben wir eine Seite mit Informationen und Tipps: Nach der Ausbildung zur Jedermann Gruppe!