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Urlaub an der Ostsee

Zusammen mit unserer Patientin, einer Angehörigen und vier Pflegekräften verbrachten wir im Mai 2012 einige schöne Tage auf der Insel Usedom, im Ostseebad Koserow.

Die Vorbereitungen

In einem Vorabgespräch mit der Familie der Patientin kam zur Sprache, dass man sich sehr, sehr freuen würde, wenn die Familie und die Patientin gemeinsam in den Urlaub fahren könnten. Daraufhin setzten wir uns zusammen und recherchierten im Internet, welche Möglichkeiten einer gemeinsamen, betreuten Urlaubsfahrt im Rahmen der Intensivpflege existieren. Kriterien für uns waren dabei insbesondere die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und das Vorhandensein von rollstuhlgerechten Unterkünften. Ebenso wichtig war uns natürlich die Auswahl der Ferienregion, wobei uns die Seeluft am besten für unsere Patientin erschien. Außerdem achteten wir darauf, außerhalb der Saison zu fahren, um Menschenmengen zu vermeiden.

Aufgaben sinnvoll verteilen

Als wir uns einig waren, ging es mit der Planung voran. Jeder der mitfahrenden Intensiv-Pflegekräfte bekam einen Aufgabenbereich zugeteilt. So war jemand für die mitzunehmenden Beatmungsmaterialien zuständig, ein anderer für das spezielle Essen und für die Bekleidung. Alle Geräte, wie Beatmungsgeräte, Inhalationsgeräte oder Pulsoxymeter wurden in doppelter Ausführung mitgenommen.

Herausforderung Mobilität dank Sonderservice gemeistert

Unser bevorzugtes Fortbewegungsmittel war die Deutsche Bahn, wir meldeten unsere komplette Fahrt beim Mobilservice der Bahn. So wurde uns an jedem Bahnhof, an dem wir umsteigen mussten, eine Servicekraft gestellt, die uns zum jeweiligen Zug brachte. Hierfür ein großes Danke, denn alles hat sehr gut geklappt.

Endlich – Urlaub!

Auf Usedom angekommen, empfing uns für die ersten zwei Tage strahlender Sonnenschein. So hatten wir die Möglichkeit gemeinsam an den Strand zu gehen, was unsere Patientin sehr genoss. Die restlichen Tage verbrachten wir mit Ausflügen, unter anderem nach Heringsdorf und Swinemünde, und mit Spaziergängen. Durch die langsam abkühlenden Temperaturen hatten wir perfektes Spazierwetter. Aus unseren Erfahrungen konnten wir feststellen, dass unsere Patientin die Zeit in vollen Zügen genoss. Trotz ihrer Krankheit wirkte sie gelöst und entspannt, die Seeluft brachte ihr leichte gesundheitliche Besserung. Wir genossen die Zeit mit Claudia ebenso. Es war sehr anstrengend aber super, super schön.

Das Intensivpflege Team Knie