Von Teilschichten zu Früh- und Spätschichten. Für unsere Pflegekräfte.

Warum wir von Teilschichten hin zu Früh- und Spätschichten wechseln.

In unseren Einrichtungen für Betreutes Wohnen und in der ambulanten Pflege haben wir gerade Teilschichten. Das heißt, dass man morgens Dienst hat, über Mittag nach Hause geht und dann am Nachmittag nochmal eine Teilschicht hat. Mit solchen Teilschichten kann man seine freie Zeit allerdings nur bedingt nutzen. Man hat wenig vom Vormittag, die Kinder sieht man in der Mittagspause auch eher nicht, und nachmittags hat man wiederum nicht mehr zur freien Verfügung. Das ist ein Zustand, der auf Dauer sehr anstrengend ist.

Deshalb wollen wir alle, die gerade in Teilschichten arbeiten, so weit entlasten wie es geht. Und aus diesem Grund haben wir begonnen, in einem Team im Betreuten Wohnen Früh- und Spätschichten einzuführen.

Wir haben mit einem kleineren Team angefangen, da die Anpassung der Dienstpläne nicht immer ohne weiteres möglich ist. Auch wollten wir natürlich erst einmal erfahren, ob der Wechsel zu Früh- und Spätschichten auch den gewünschten Nutzen hat. Nach und nach werden die Früh- und Spätschichten aber auf alle Pflegeteams ausgeweitet werden, die gerade noch in Teilschichten arbeiten. Das gilt nicht zuletzt auch für unsere ambulante Pflege.

Nadyne Bilau hat sich einige Zeit nach dem Einführen der Früh- und Spätdienste mit den Teammitgliedern unterhalten, um nachzusehen, ob der Wechsel auch gut angenommen wurde bzw. den Pflegekräften die gewünschte Entlastung bzw. mehr Lebensqualität bringt. Und das tut er.

„Die Pflegekräfte, die vom Wechsel betroffen sind, können es sich gar nicht mehr vorstellen, in das Teilschicht-System zurückzukehren.“

Auch wegen dieser zusätzlichen Bestätigung werden wir in der kommenden Zeit immer mehr Teilschichten durch Früh- und Spätschichten auswechseln.

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