Was ist Betreutes Wohnen?

Mit der Pflege oder dem Wohnen im Alter beschäftigen sich viele Menschen erst, wenn es soweit ist. Klar: Das ist ein unangenehmer Gedanke, man will nicht pflegebedürftig sein und umziehen will man auch nicht, egal, wohin. So kommt es aber auch, dass viele Menschen sehr wenig informiert sind, wenn sie einmal in die Position kommen, ihr Leben ihrer Pflegebedürftigkeit anzupassen. Zumeist existiert die Vorstellung, dass es genau zwei Alternativen gibt: Zuhause bleiben oder ins Heim.

Das ist aber so nicht richtig. Es gibt mehrere alternative Wohnformen, die unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Wünschen pflegebedürftiger Menschen entgegenkommen, wie zum Beispiel WGs für Menschen mit Demenz. Auch dem Wunsch, weiterhin in den eigenen vier Wänden leben zu können, wird entgegengekommen: Mit dem sogenannten Betreuten Wohnen.

Was kann ich mir unter Betreutem Wohnen vorstellen?

Beim Betreuten Wohnen mietet man sich eine Wohnung in einer Wohnanlage, die ein Pflegedienst betreut.
Meistens gibt es hier viele verschiedene Optionen: Wir beispielsweise betreuen Wohnungen an fünf verschiedenen Standorten in Brandenburg an der Havel. Diese Anlagen haben wiederum verschiedenste Wohnungen: Je nach Bedarf kann man sich eine Einraumwohnung, aber auch eine Dreiraumwohnung mieten und diese dann – wie andere, „normale“ Mietwohnungen auch, mit den eigenen, persönlichen Gegenständen einrichten.

Soweit ist eigentlich noch nichts verschieden vom normalen Wohnen, nimmt man einmal die Tatsache aus, dass es sich beim Betreuten Wohnen zumeist um Wohnanlagen handelt, dass also mehrere Menschen im Gebäude das Betreute Wohnen in Anspruch nehmen.

Hinzu kommt jetzt allerdings, dass die Wohnungen sämtlich barrierefrei gebaut sind und sich besonders für ältere Menschen eignen.

Darüber hinaus stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Betreuten Wohnens jederzeit unsere Pflegekräfte zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden. Das heißt nicht nur, dass pflegerische Tätigkeiten quasi vom hauseigenen Team erledigt werden, sondern auch, dass im Notfall immer ein Pflegeteam bereit ist, das Hilfe leisten kann.

Dazu können alle Wohnungen mit einem Hausnotruf ausgestattet werden.

Durch das Konzept des Betreuten Wohnens können die Bewohner weiterhin ganz ihren Vorstellungen gemäß ein völlig selbstbestimmtes Leben führen und sich dabei aber jederzeit sicher fühlen, da Pflegekräfte für sie da sind, wenn sie gebraucht werden.

Einen gemeinsamen Alltag erleben

Dadurch, dass das Betreute Wohnen in der Regel in einer Wohnanlage angeboten wird, können Pflegedienste auch Gemeinschaftsräume wie eine Cafeteria oder einen kleinen Park anbieten, in dem man sich treffen und einen schönen Nachmittag verbringen kann. So können die Bewohner sich austauschen und so ein angenehmes Sozialleben entwickeln.

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